Unterkategorie

Suchbegriff: Makroökonomische Trends

Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, warnt davor, dass KI entweder das Wirtschaftswachstum und die Produktivität erheblich steigern oder die Inflations- und Schuldenprobleme verschärfen könnte, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Er betont die binäre Natur der makroökonomischen Auswirkungen von KI und weist darauf hin, dass fast die Hälfte des BIP-Wachstums mit KI in Verbindung gebracht wird. Die Vertreter der Zentralbanken äußern sich dazu unterschiedlich: Einige sehen erste Produktivitätsvorteile, während andere hinsichtlich der Investitionsrenditen skeptisch bleiben.
Die US-Aktienmärkte schlossen deutlich niedriger, da die Zollandrohungen von Präsident Trump gegen acht europäische Länder wegen des Grönland-Streits zu Unsicherheit an den Märkten führten. Der Dow Jones fiel um 1,8 %, der S&P 500 um 2,1 % und der Nasdaq um 2,4 %. Der Volatilitätsindex VIX stieg um 25 %, während der Dollar gegenüber dem Euro schwächer wurde und die Anleiherenditen stiegen. Die Goldpreise erreichten Rekordhöhen, da Anleger nach sicheren Häfen suchten. Die europäischen Staats- und Regierungschefs erwägen Gegenmaßnahmen gegen Trumps Zolleskalation.
Ray Dalio warnt davor, dass die aggressive Politik der Trump-Regierung zu „Kapitalkriegen” führen könnte, und betont dabei seine Besorgnis über die Verschuldung der USA und geopolitische Spannungen. Insbesondere erwähnt er Grönland als Teil der potenziellen wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen.
Der DAX schloss aufgrund von Bedenken hinsichtlich der US-Zollandrohungen im Grönland-Streit niedriger, wobei der Index unter 25.000 Punkte fiel und fast 1.000 Punkte gegenüber seinem Höchststand verlor. Während der ZEW-Index für etwas mehr Zuversicht sorgte, haben die Risiken einer Eskalation des Handelsstreits die Anleger sowohl in Europa als auch an der Wall Street verunsichert, was nach dem starken Jahresauftakt des DAX einen deutlichen Rückschlag bedeutete.
Gold, Silber und Kupfer verzeichnen aufgrund der Stromnachfrage durch KI, der Anforderungen der Energiewende, geopolitischer Risiken und Angebotsengpässe erhebliche Preisanstiege. Der Artikel erläutert, wie Anleger durch börsengehandelte Rohstoffe (ETCs) Gewinne erzielen können, und enthält eine detaillierte Analyse der Industrie- und Edelmetallmärkte, der Anlageoptionen von Anbietern wie Wisdomtree sowie der Auswirkungen eines schwächeren US-Dollars auf die Rohstoffpreise.
Der Artikel befasst sich mit den gegensätzlichen Elementen innerhalb der chinesischen Wirtschaft und hebt dabei den Konflikt zwischen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und übermäßigem Selbstvertrauen hervor. Er deutet auf eine zweigeteilte Wirtschaftsstruktur mit erheblichen internen Ungleichheiten und Herausforderungen hin.
Der Schweizer Franken hat nach den Zollankündigungen von Präsident Trump deutlich an Wert gewonnen und sich unter den G10-Währungen als bevorzugte sichere Hafenwährung herauskristallisiert. Der Franken legte gegenüber dem Dollar um 0,7 % zu und erreichte gegenüber dem Euro ein Zweimonatshoch. Dabei profitierte er von der geringen Staatsverschuldung der Schweiz (40 % des BIP gegenüber über 100 % in den USA und 250 % in Japan), ihrer politischen Neutralität und ihrer berechenbaren Wirtschaftspolitik. Analysten von Goldman Sachs und anderen Institutionen heben die Korrelation des Frankens mit Gold und seine relative Unabhängigkeit von den aktuellen Zollrunden hervor, wodurch er am meisten von der erhöhten Risikoscheu an den globalen Märkten profitiert.
Die Schweizer Aktien eröffneten schwächer, wobei alle 20 SMI-Komponenten im negativen Bereich lagen, aufgrund von Befürchtungen eines Handelskrieges, ausgelöst durch Trumps Zollandrohungen gegenüber Grönland. Gold erreichte ein Rekordhoch von über 4.700 US-Dollar, da Anleger nach sicheren Häfen suchten, während der Schweizer Franken an Wert gewann. Elf Schweizer Unternehmen erhielten neue Kurszielaktualisierungen, wobei DocMorris nach Erreichen seiner Umsatzziele zulegte. Die asiatischen Märkte gaben aufgrund von Handelsbedenken nach, und das Weltwirtschaftsforum in Davos konzentriert sich auf geopolitische Spannungen.
Der IWF warnt davor, dass die überraschende Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft auf einer schmalen Basis von US-Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) beruht, wodurch sie anfällig für Marktkorrekturen ist, wenn sich die Produktivitätsgewinne durch KI nicht materialisieren. Der Fonds hob seine globale Wachstumsprognose für 2026 auf 3,3 % an, warnte jedoch vor Abwärtsrisiken aufgrund von Handelsspannungen und möglichen Umkehrungen der KI-Investitionen und betonte gleichzeitig die Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbanken angesichts politischer Druckausübung.
Bergbauaktien verzeichnen in den letzten Monaten ein deutliches Wachstum mit Kursgewinnen von 40 bis 60 %, angetrieben durch mehrere Megatrends, darunter der gestiegene Energieverbrauch und die Elektrifizierung. Unternehmen wie Rio Tinto und Glencore profitieren von strukturellen Angebotsengpässen und einer strengen Investitionsdisziplin, wobei die Sondierungsgespräche über eine Fusion zwischen den beiden Giganten auf eine hohe Aktivität in diesem Sektor hindeuten. Die Rohstoffpreise erreichen neue Allzeithochs, was auf einen potenziellen neuen Rohstoffzyklus mit einzigartigen Merkmalen im Vergleich zu den traditionellen Boom-Bust-Mustern hindeutet.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.